Am 20.12.03 waren sie in der Frankfurter Festhalle -
Die Ärzte aaauuuuuuus Berlin - und wir (und 7000 andere) waren dabei :-)))))

Vorgruppe war Fettes Brot, nicht wirklich mein Fall, aber auch nicht schlecht.

Und dann kamen Bela, Farin und Rod auf die Bühne,
haben 3 Stunden lang viele gute Lieder gespielt und hatten ne Menge Schpass :-)) ... wir auch!

Ich hab ein paar Bilder im Netz gefunden, nicht viele und die sind auch nicht wirklich gut ... aber besser als nix:
 
 

Und das gab`s alles zu hören:

Nicht allein
2000 Mädchen
Richtig schön devil
Hurra
Geld
Motherf**ker 666
Der Optimist
Ohne dich
Deine Schuld
T-Error
Komm zurück
Angeber
Grace kelly
Nichts in der Welt
Anti-Zombie
Geisterhaus
Alleine in der Nacht
Die klügsten Männer der Welt
Gib mir Zeit
WAMMW
Yoko Ono
Bravopunks
Ein Sommer nur für mich
Die Nacht
Rebell
Wie es geht

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Dinge von Denen
Unrockbar
Schrei nach Liebe

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Langweilig
Medley
Monsterparty

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FaFaFa
Ist das alles?

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Manchmal haben Frauen
Teenager Liebe
Westerland
Wie am ersten Tag
Zu spät

schee war`s :-))
Presse:

„Die Ärzte“ rocken die Festhalle:
Marathon-Gig ohne Verschnaufpausen

Frankfurt (DS) – Wenn Menschenmassen lemmingartig in Richtung Festhalle pilgern, gibt es eigentlich nur zwei denkbare Gründe dafür: Entweder lockt eine Messe oder es steht in Frankfurts „Gud Stubb“ das Gastspiel einer bekannten Combo auf dem Programm. So wie am Samstag vor einer Woche, als die Berliner Fun-Punk-Band „Die Ärzte“ auf ihrer „Jenseits der Grenze des Zumutbaren“-Tournee auch in der Bembel-Metropole Halt machte. Vieles hatte bereits im Vorfeld darauf hingedeutet, dass an diesem Abend ein wahres Konzert der Superlative über die Bühne gehen würde. Denn bereits im Frühsommer – also ein halbes Jahr vor der Veranstaltung – war der „Ärzte“-Auftritt ausverkauft. Was ebenso ungewöhnlich ist wie die Tatsache, dass die „beste Band der Welt“ (wie die „Ärzte“ sich selbst bezeichnen) vor einer solch großen Kulisse spielt. In der Vergangenheit griffen Bela B., Farin Urlaub und Rodrigo Gonzalez nämlich zumeist in beschaulicheren „Locations“ zu den Instrumenten. In der Festhalle galt es zunächst, die als Vorgruppe verpflichteten Hamburger HipHopper „Fettes Brot“ zu überstehen, ehe die „musikalischen Mediziner“ die Bühne betraten und loslegten, wie es die 15- bis 50-jährigen Fans erhofft hatten: laut, schnell, einfach genial. So schlugen beispielsweise die von den Zuhörern lautstark mitgegrölten Stücke wie „2000 Mädchen“, „Hurra“ und „Geld“ gleich zu Anfang „wie eine Bombe ein“ und sorgten für eine atemberaubende Stimmung, die bis zum Ende des Gigs anhalten sollte. Insgesamt war es eine hervorragend zusammengestellte Mischung aus neuen und alten Nummern, die man zu hören bekam. Seien es altbekannte Songs wie „Ohne Dich“, „Komm zurück“ oder „Alleine in der Nacht“ beziehungsweise Novitäten à la „Geisterhaus“ oder „Deine Schuld“ – die Stimmung stieg von Stück zu Stück. Gerade „Deine Schuld“ macht deutlich, dass sich die aktuellen Lieder inhaltlich und melodisch zum Teil ganz erheblich von den oberflächlich-fröhlichen Stücken aus der Anfangszeit der „Ärzte-Ära“ unterscheiden. „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es ist nur deine Schuld, wenn sie so bleibt“, heißt es etwa in dem erwähnten Song des Trios, das die Fans mit dieser Aussage dazu bewegen will, sich nicht zu verstecken und alles mit Kopfnicken hinzunehmen, sondern selbst die Initiative zu ergreifen, um Veränderungen zu erreichen. Gerade das wird in einer Zeit der Einsparungen im Sozial- und Bildungsbereich gerne von den politisch eher links orientierten Fans aufgenommen und verarbeitet. Doch zurück zum Festhallen-Gig. Eine Pause während des Konzertes gab es nicht; drei Stunden rockten „Die Ärzte“ das Haus, wie sie es formulierten. Kurze Verschnaufpausen für Band und Fans gab es nur während einer kleinen Umbauphase und bei Frotzeleien der Musiker untereinander. So bekannte zum Beispiel Bassist Gonzalez zur Freude der Frankfurter Zuhörerschar, dass sein Opa „früher von Beruf Stricher in Offenbach gewesen ist“. Dass die ursprüngliche Post-NDW-Band allerdings nicht nur wild, laut und schreiend daherkommen kann, sondern auch ruhigere Töne beherrscht, bewies sie mit einem kleinen „Unplugged“-Potpourri, das sie in Anlehnung an ihre im letzten Jahr veröffentlichte Platte „Rock´n´Roll-Realschule“ zum Besten gab. Auch wenn man getrost davon sprechen kann, dass der komplette Abend ein einziger Höhepunkt war, freuten sich gerade die etwas reiferen „Ärzte“-Anhänger über die letzten der fast 40 Lieder kurz vor Mitternacht. Denn da bekam das Auditorium noch sehnsüchtig erwartete Klassiker wie „Teenagerliebe“, „Westerland“ und „Zu Spät“ zu hören. Man muss also kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass ein Großteil der Leute, die sich rechtzeitig Karten für das Festhallen-Gastspiel gesichert hatten, auch den nächsten „Behandlungstermin“ der „Ärzte“ in der Region nicht verpassen wird. Die Gruppe wird nämlich ihre musikalischen Muntermacher ein weiteres Mal am 16. Juli nächsten Jahres im Darmstäder Stadion am Böllenfalltor verabreichen.